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Chronik des SC Rennweg/Katschberg
 
Aufgenommen am 30.08.2000 im Gasthof Ramsbacher!
Anwesend: Loquenz Norbert, Zweibrot Franz, Lackner Adolf, Koller Hubert, Jessner Karl
sowie Koller Gerhard und Kohlmayer Andreas.
Erweitert im August 2009 von Steiner Herbert.
 



 
Funktionäre
 
Die Gründung des SC Rennweg/Katschberg erfolgte im Herbst 1946 durch den Initiator und 1. Obmann Gendarm Fröhlich Adolf sowie die Gründungsmitglieder Postenkommandant Johann Weinberger, Pleschberger Helmuth vulgo. Zechner, Ramsbacher Herbert vulgo. Tischler und den späteren VS Dir. Loquenz Norbert.

Der Verein wurde in den Jahren von 1946 bis 1952 unter dem Skiclub Gmünd als Sektion Rennweg geführt. Gesamtverantwortliche des Vereins waren in Gmünd der Uhrmachermeister Meissnitzer Alois sowie der HS Direktor Wagner Herbert. Auf Grund von Unstimmigkeiten (Rennweger gewannen alle Rennen erhielten aber keine Preise) wurde der Verein 1952 aufgelöst.

Von 1952 – 1958 gab es keine Vereinstätigkeit! Im Jahre 1958 erfolgte dann die Wiedergründung des SC Rennweg/Katschberg diesmal als eigenständiger Skiclub. Betrieben wurde diese Neugründung besonders von Herrn Bogensberger Mathias. Erster Obmann nach der Wiedergründung wurde Postenkommandant Weinberger Johann, weitere Funktionäre waren Bogensberger Mathias, Zweibrot Franz, Kircher Ludwig, Loquenz Norbert und Lackner Adolf. Lackner Adolf war Schriftführer und später diese Funktion mit Kircher Ludwig als Kassier tauschte und diese Funktion 30 Jahre innehielt.

Im Jahr 1960 übernahm Zweibrot Franz die Agenden des Obmanns zum Stellvertreter wurde Ramsbacher Othmar gewählt. Beide übten diese Tätigkeit bis 1972 aus. Bis 1974 war Dullnig Willfried Obmann bis 1986 Puchreiter Othmar bis 1990 Wirnsberger Josef und bis 1996 Jessner Karl Heinz. Von 1996 bis 2000 war Steiner Herbert Obmann und Koller Gerhard dessen Stellvertreter. Von 2000 bis 2002 wechselten sie die Funktion, und seit 2002 ist wieder Steiner Herbert Obmann und Koller Gerhard Stellvertreter. Der SCRK steht seit 1996 unter der Führung von Steiner Herbert und Koller Gerhard.
 



 
Rennstrecken
 
In den Jahren 1946 bis 1952 wurden viele Rennen in Gmünd – Hattenberg durchgeführt. Detail am Rande: Im Winter 1951/52 gab es eine Gesamtschneemenge von 6,34 m. Es gab auch viele Rennen in Leoben sowie auf der Rennweger Rennstrecke vom Frankenberg „vulgo Tscheipl“ bis Rennweg, sowie vom Wirnsberg (Zölingkogel und Zechnerkras) nach Rennweg.

An dieser Stelle wurde dann auch später der 2. Rennweger Lift von den Fam. Koch und Gauglhofer gebaut Später wurde dieser Lift von Hr. Ramsbacher Herbert übernommen. Der 1. Schilift wurde allerdings schon 1957 am „Schiefer Wasig“ ober St. Peter in Richtung Wirnsberg gebaut. Gebaut wurde dieser von Bürgermeister Ramsbacher Peter, Platzer Jakob, Koch Franz (Katschtalerhof), Schiefer Mathias (Kaufhaus) sowie Dr. Kintzl – Notar in Gmünd. Dieser Lift wurde vom Liftwart vulgo Dinewitzer Michael beaufsichtigt und wurde bis 1964 geführt. Bogensberger Mathias errichtete 1957 den ersten Lift am Katschberg. Dieser führte vom heutigen Gasthof Bacher bis zum Tschaneck hinauf.

Da es zu diesem Zeitpunkt noch kein Pistenraupen gab, wurden die Pisten auch von den Skiclubmitgliedern und der Schule in Rennweg präpariert. Im Jahre 1964 wurde die Abfahrt vom Katschberg (Bergstation Gamskogel höhe heutiger Gamskogelhütte bis nach Mühlbach geführt. Ende der 60er wurde das ganze Renngeschehen auf den Katschberg – Gamskogel verlegt. Die Zeitnehmung wurde noch mit der Stoppuhr durchgeführt. Später bei der ersten elektronischen Zeitnehmung (Das Kabel musste immer per Hand ausgelegt werden) gab es erstmals eine fehlerfreie Zeitnehmung. Im Zuge des Liftneubaues wurde unter Obmann Puchreiter Othmar am Gamskogel ein Kabel für die Zeitnehmung verlegt. Weiters wurde eine Starhütte und eine Zielhütte errichtet. Mitte der 80er wurde die Zielhütte Rückwerts verschoben und vorne eine neue Zielhütte errichtet.
 



 
Aufbruch am Katschberg
 
Ab 2000 beginnt am Katschberg eine neue Zeitrechnung. Bogensberger Sepp (Mathias verstarb 1997) begann mit den Bau der vollständigen Beschneiungsanlage sowie den 6er Sessellift am Tschaneck. Im Zuge der Bauarbeiten für die Beschneiungsanlage am Tschaneck hat der SC St. Michael neues Kabel für die Zeitnehmung verlegen lassen. Der SCRK führt am Tschaneck jeden Winter das Peter Wirnsberger Gedächtnisrennen durch.

2002 wurde am Gamskogel der neue 6er Sessellift sowie die Bescheiungsanlage errichtet. Gleichzeitig wurde unter Obmann Koller Gerhard die Rennpiste am Gamskogel für Zeitnehmung und Beschallung neu verkabelt. (unentgeltlich von Bogensberger Sepp ermöglicht) Das ist die erste Rennpiste am Katschberg mit voller Beschallung.

2003 -2004 wurde auf Anregung von Bogensberger Sepp unter Obmann Steiner Herbert im Zuge des Weiterbaues der Bescheinungsanlage die neue Rennstrecke Gamskogel Süd errichtet. Die alte Hütte der Bergstation Gamskogel wurde abgetragen und als Zielhütte für die neue Rennstrecke wieder errichtet. Gleichzeitig mit den Bauarbeiten wurde die neue Rennpiste für die Zeitnehmung und Beschallung verkabelt. Das erste Rennen fand im Jänner 2005 statt.

Wiesflecker Rudi (Holzbau) ermöglichte 2005 den Neubau der Starhütte am Gamskogel. Somit stehen den SCRK zwei eigene Rennpisten + Trainingspiste und wenn nötig auch der Tschaneck für Rennen zur Verfügung.
 



 
Wichtige Rennen des SC Rennweg/Katschberg
 
Während der 1. Phase von 1946 – 1952 wurden in Gmünd am Hattenberg sogar Kärntner Meisterschaften durchgeführt. Am Zechnerkras wurden Liesertaler Meisterschaften durchgeführt.

Vom 12. – 13. Feber 1966 fanden am Katschberg und Peitlerbichl erstmalig die Kärntner Alpinen Schimeisterschaften statt. Tauwetter und Regen erschwerten den Ablauf der Schirennen, aber unter Mithilfe der Bevölkerung gingen die Rennen reibungslos vor sich. Die besten Kärntner Siegläufer dieser Zeit waren: Fercher bei der Abfahrt, Ressmann beim RTL
und Gruber beim Slalom, bei den Damen war Erika Schinegger die überragende Läuferin. Ein weiteres Großereignis war Ende der 60er Jahre die Kärntner Versehrtenmeisterschaft.

Vom 17. – 20. Jänner 1970 wurden bereits zum zweiten Mal am Katschberg die Kärntner Alpinen Skimeisterschaften durchgeführt.

Anfang der 70er wurden auch die Kärntner Schulschimeisterschaften durchgeführt. In den 70er Jahren fanden die legendären Lanischrennen statt. In den letzten Jahren werden jedem Winter unzähligen Rennen vom SCRK durchgeführt und organisiert. (Landescup, Bezirkscup, Italienische Versicherungsmeisterschaften, Österreichische Meisterschaft der PVA, Firmen und Vereinsrennen. Auch der Fasching wird jedes Jahr vom SCRK veranstaltet.
 



 
Die besten Skirennläufer des SC Rennweg/Katschberg
 
Während der Jahre 1946 bis Anfang der 60er waren dies: Koller Georg, Wirnsberger Engelbert, Ramsbacher Herbert, Loquenz Norbert, Brugger Andreas, Klocker Albert, Pleschberger Helmut, Gräf Jürgen, Ramsbacher Josef, Brugger Johann, Stoxreiter Karl, die Brüder Adolf und Othmar Ramsbacher sowie Koller Hubert (der heute mit 70 Jahren noch
Rennen bestreitet.

Mitte der 60er Jahre begann die bis jetzt wohl erfolgreichste Zeit des SCRK mit Aschbacher Johann (Bimbo – ÖSV Kader und Europacup), Schiefer Ernst - damals beide auf gleicher Höhe mit Franz Klammer, Aschbacher Sepp, Moser Karl und Sepp, Aschbacher Hans und
Franz alle im Landeskader. Damals waren von den 10 Besten im Landeskader 7 vom SCRK.

Anfang der 80er Jahre gelang es, mit Lindner Edith (7 x Kärntner Meisterin), erstmals in unserer Clubgeschichte einer Läuferin bis in die Weltcupspitze vorzustoßen. 1986 ging der Stern von Peter Wirnsberger auf. In Bad Kleinkirchheim gewann er bei der Juniorenweltmeisterschaft Gold in der Kombination, und Bronze im Slalom. 1989 holte er den ÖSV Titel in der Abfahrt, später wurde er Super-G Staatsmeister. Seine besten Weltcup Resultate waren: 1990 Platz 7 in Kitzbühl (Kombination) und 1992 Platz 14 auf der Streif. Sein letztes Schirennen gewann Peter Wirnsberger am 20. Dezember 1992 in Zauchensee, da die Siegerehrung verschoben wurde ging er mit seiner Freundin noch etwas Schifahren und verunglückte tödlich.

Koller Hubert war seinerzeit Trainer und Entdecker von Lindner Edith und Peter Wirnsberger. Seit 1993 veranstaltet der SCRK jeden Winter zum Gedenken das Peter Wirnsberger Gedächtnisrennnen am Tschaneck. Kircher Miriam wurde 2007 Kärntner Landesschulmeisterin und bestritt ihre ersten FIS Rennen. Zurzeit arbeitet der SCRK mit 4 Nachwuchstrainern, und betreut 35 Kinder.
Lanschützer Valentina
Was für ein grandioser Winter für Valentina! Gesamt 2. beim Kärntner Raiffeisen Landesschülercup - Schülerinnen I, 5 Siege beim Landescup, Kärntner Meisterin Schülerinnen I im Super G, Vizemeisterin im Riesentorlauf und in der Kombination,und seit September in der Ski HAK in Schladming!!!